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Die Paprikapflanze, ein Nachtschattengewächs wie Kartoffeln oder Tomaten, stammt ursprünglich aus Südamerika. Ihre Früchte, kulinarisch auch als Schoten bezeichnet, sind nicht nur kalorienarm, sondern enthalten auch viel Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Calcium. Die Paprikapflanzen brauchen viel Licht und gleichmäßige Wärme, damit die Schoten das gewünschte Aroma erreichen. Daher wachsen die BEST ALLIANCE-Paprika mit dem PRO PLANET-Label in der Region Almeria an der südspanischen Küste, einem der sonnigsten Landstriche Europas.

Die BEST ALLIANCE-Paprika von erhalten das PRO PLANET-Label, weil durch bestimmte Maßnahmen, die im Zuge ihres Anbaus ergriffen werden, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessert werden. Gemeinsam mit ihren Vertragspartnern stellt die REWE Group sicher, dass die BEST ALLIANCE-Paprika nur auf vorab festgelegten Anbauflächen verantwortungsvoller Landwirte angebaut werden. Die Produzenten verpflichten sich darüber hinaus, das Gemüse mit Hilfe von verbindlichen Pflanzenschutzprogrammen zu kultivieren.

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WOHER STAMMEN DIE BEST ALLIANCE-PAPRIKA MIT DEM PRO PLANET-LABEL?

Die BEST ALLIANCE-Paprika werden in der 500-Gramm-Packung und in loser Form angeboten. Sie stammen aus der südspanischen Region Almeria, in der rund 3.000 Sonnenstunden im Jahr für die optimale Reife sorgen.


WIE UNTERSTÜTZT DIE REWE GROUP DIE LANDARBEITER IN SÜDSPANIEN?

Spanische LandarbeiterDie REWE Group möchte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der aus Afrika eingewanderten Landarbeiter beitragen, die oft ohne Vertrag und Unterkunft zur Ernte in die Region kommen. In den südspanischen Orten El Ejido und Nijar wohnen Einwanderer aus Nord- und Zentralafrika oft in menschenunwürdigen Verhältnissen in Slumsiedlungen. Um ihnen angemessenere Lebensbedingungen zu schaffen, stellt die REWE Group gemeinsam mit Univeg und der lokalen Stiftung Almeria Acoge in den beiden Orten Übergangsunterkünfte zur Verfügung.
Die Hilfe geht dabei über das reine Angebot an Wohnraum hinaus: In El Ejido wird derzeit ein Haus umgebaut, das nicht nur Unterkünfte für rund 28 Personen bietet, sondern auch mit Schulungsräumen und Büros ausgestattet wird. Im 80 Kilometer entfernten Nijar wurden zwei Häuser mit je 126 Quadratmetern errichtet. Das Grundstück stellte die Gemeinde Nijar zur Verfügung. In jedem Haus bieten zwei Schlafsäle, ein Wohnraum mit angrenzender Küche und zwei Bäder Platz für zwölf bis 16 Personen. Die Wohnungen sind möbliert und mit allem ausgestattet, was die Erntehelfer zum täglichen Leben brauchen: Von der Pfanne bis zum Seifenspender, vom Bett über eine Waschmaschine bis zum Fernseher. Eine große Terrasse fördert die Kommunikation unter den Bewohnern.

Integration und Verbesserung der Lebensqualität
Für drei Monate können die Arbeiter aus Marokko, Ghana, Mali oder dem Tschad in diesen Wohnungen leben. So gewinnen sie Zeit, ein eigenes Zuhause zu finden. „Wir bieten eine Basis für die Arbeitsuche und die Kontaktaufnahme mit selbstständigen Wohnungsgemeinschaften zur Miete. Die Aufnahme in unsere Wohnungen bedeutet für diese Menschen einen wichtigen Schritt zur Eingliederung und hilft ihnen, sich als gleichberechtigter Arbeitnehmer zu fühlen“, berichtet Pepe Pérez, der Geschäftsführer von Univeg, der das Projekt betreut. Im Wohnprojekt erhalten die Immigranten für einige Monate Unterstützung, Beratung und Schulungen. Die Stiftung Almeria Acoge bringt dabei ihre langjährige Erfahrung und das Engagement freiwilliger Helfer in das Projekt ein.
Letztlich sind diese Wohnungen also viel mehr als „nur“ eine übergangsweise Unterkunft. Die Angebote sind ein erster wichtiger Schritt zur sozialen Eingliederung in die Arbeitswelt. Hierzu wird zur Zeit ein Projekt für zusätzliche berufsqualifizierende Maßnahmen erarbeitet, dass den Menschen helfen soll, Perspektiven für Ihre Zukunft zu entwickeln. Dadurch werden diese Menschen auf ihrem Weg aus der Illegalität unterstützt.

WARUM SIND DIE BEST ALLIANCE-PAPRIKA MIT DEM PRO PLANET-LABEL SO GESUND?

Mit BEST ALLIANCE-Produkten setzt die REWE Group neue Maßstäbe bei Qualität und Sicherheit von Obst und Gemüse. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung für die gesamte Produktionskette und stellt sicher, dass BEST ALLIANCE-Paprika nur auf ausgewählten Flächen verantwortungsvoller Landwirte in Südandalusien angebaut werden.

Kontrollen garantieren hohe Qualität und unbeschwerten Genuss
Der Kunde profitiert von den strengen Richtlinien, die die REWE Group für ihre Vertragsbauern festgelegt hat: Diese dürfen Paprika nur nach den Methoden anbauen, die den Standards der „guten landwirtschaftlichen Praxis“ (GLOBALGAP) entsprechen. Hinsichtlich der zu verwendenden Pflanzenschutzmittel macht die REWE Group sehr enge Vorgaben. Beispielsweise werden zur Schädlingsbekämpfung vorzugsweise Nützlinge eingesetzt. Nur in akuten Fällen sind chemische Mittel zulässig, beispielsweise bei starkem Pilzbefall. Dann dürfen bestimmte Pflanzenschutzmittel, die auf einer sogenannten Positivliste verzeichnet sind, eingesetzt werden.

WIE WIRD DIE SICHERHEIT DER BEST ALLIANCE-PAPRIKA MIT DEM PRO PLANET-LABEL KONTROLLIERT?

Zum Schutz der Verbraucher hat der Gesetzgeber Höchstmengen bei Pflanzenschutzrückständen festgelegt. Die REWE Group in Deutschland geht über diese gesetzlichen Bestimmungen hinaus und erlaubt nur maximal 50% dieser Höchstmengen. Und sie arbeitet erfolgreich daran, die Gesamtbelastung von Obst und Gemüse mit Pflanzenschutzmitteln weiter zu reduzieren.

Qualitätssicherung durch regelmäßige Kontrolle

Regelmäßig wird geprüft, ob auf den spanischen Anbauflächen die strengen Vorgaben eingehalten werden. Erst danach erfolgt die Freigabe der Ware. Überschreitet ein Erzeuger oder Lieferant die Grenzwerte, wird die Ware zunächst bis zur Klärung der Ursache gesperrt. Schwere Verstöße haben eine sofortige Auslistung oder sogar den Ausschluss aus dem BEST ALLIANCE-Projekt zufolge.

Auf diese Weise stellen unabhängige Prüfinstitute sicher, dass sich der Kunde auf die gleich bleibend hohe Qualität der BEST ALLIANCE-Paprika verlassen kann. Jedes Jahr lässt die REWE Group 10.000 Rückstandsuntersuchungen an Obst und Gemüse von zertifizierten Laboren durchführen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden im Juni 2009 erstmals in einem Statusbericht zum chemischen Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse in Zusammenarbeit mit der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 veröffentlich. Auf diese Weise schafft die REWE Group für den Kunden und die interessierte Öffentlichkeit einen offenen Zugang zu Informationen und Transparenz über die Qualität ihrer Produkte.



WAS MACHT DIE PRO PLANET-PAPRIKA BESONDERS SOZIALVERTRÄGLICH?

Die Situation der illegalen Immigranten in Südspanien veranlasst die REWE Group, sich für eine bessere Lebensgrundlage der meist afrikanischen Landarbeiter in ihren Herkunftsländern einzusetzen. Nur durch Hilfe vor Ort kann eine Flucht nach Europa und der illegale Einsatz als Plantagenarbeiter verhindert werden. Insbesondere im Rahmen einer Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern im Senegal soll dazu beigetragen werden, die mit der Landwirtschaft verbundenen sozialen Probleme in Südspanien langfristig zu mildern.

Unterstützung von Bildung und Gesundheit in Westafrika
Der Senegal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Jeder Fünfte ist unterernährt und über 60 Prozent der Bevölkerung können weder lesen noch schreiben. Jeder zweite Arbeitssuchende findet keine Beschäftigung. Die medizinische Versorgung ist vielerorts unzureichend. Schlechte hygienische Verhältnisse führen dazu, dass sich Krankheiten schnell ausbreiten. Das hat auch zur Folge, dass viele Kinder das fünfte Lebensjahr nicht erreichen. Diese schwierigen Lebensbedingungen veranlassen jedes Jahr tausende Menschen, aus dem Senegal flüchten.
Mit Unterstützung der REWE Group bieten die SOS-Kinderdörfer den Menschen im Senegal Ausbildungsmöglichkeiten und eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Bildung ermöglicht den Kindern und Jugendlichen eine Zukunft im eigenen Land. Familienhilfsprogramme unterstützen die Menschen im Senegal beim Aufbau einer selbstständigen Arbeit, bei Behördengängen, in der Familienplanung und in Ernährungsfragen. Familien können sich auch mit Schulgeldzuschüssen und Mikrokrediten finanzielle Unterstützung holen.

SOS-Kinderdörfer: Perspektiven für eine bessere Zukunft
Die SOS-Kinderdörfer sind seit über 30 Jahren im Senegal aktiv. In vier SOS-Kinderdörfern haben über 500 Kinder ein Zuhause gefunden. Ein fünftes Kinderdorf befindet sich derzeit im Bau. Die zugehörigen Kindergärten, Schulen, Ausbildungszentren und medizinische Einrichtungen stehen auch den Menschen aus der Region zur Verfügung. SOS-Sozialzentren leisten Familienhilfe und stärken Familien in Not auf unbürokratische Weise.
Durch die Unterstützung dieser Einrichtungen im Senegal leistet die REWE Group einen Beitrag, um die Ursachen für die Flucht aus Afrika zu bekämpfen.

Dieses PRO PLANET-Produkt ist erhältlich bei: